Kreative Suche nach einem Menschenrechtslogo
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Logo für Menschenrechte
(© Auswärtiges Amt)
Es gibt Symbole, die fast jeder kennt: Ein Herz steht für die Liebe, eine weiße Taube für den Frieden. Doch welches Symbol steht für Menschenrechte? Die Antwort ist einfach: Ein solches Logo gibt es nicht. Noch nicht - denn ein internationaler Wettbewerb soll genau das nun ändern.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle wird am 3. Mai den Startschuss für diesen weltweiten Wettbewerb geben. Bis zum 31. Juli können engagierte und kreative Menschen aus der ganzen Welt ihre Vorschläge einreichen oder die Ideen anderer kommentieren und bewerten. Alle eingereichten Entwürfe werden im Internet unter www.humanrightslogo.net veröffentlicht.
Diese Internet-Plattform wurde von den neun Staaten, die die Initiative tragen, geschaffen: Bosnien und Herzegowina, Chile, Deutschland, Kanada, Mauritius, Senegal, Singapur, Tschechien und Uruguay.
Die Idee
Das Logo soll es Menschen, die für Menschenrechte eintreten, erleichtern, ihr Anliegen deutlich und wiedererkennbar zu machen. Gleichzeitig soll der Wettbewerb darauf aufmerksam machen, wie wichtig Menschenrechte sind und Menschen weltweit in ihrem Engagement für sie bestärken.
Weltweite Abstimmung
Aus den 100 besten Entwürfen wählt im ersten Schritt eine Jury die besten zehn aus. Aus diesen Top 10 können dann wiederum Internetnutzer weltweit den Sieger des Wettbewerbs wählen. Die offene Internet-Abstimmung wird vom 27. August bis zum 17. September laufen.
Die Jury
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(© REGIERUNG online; dpa / picture alliance )
Zur Jury gehören neben den Außenministern der neun Partnerstaaten zahlreiche prominente Persönlichkeiten wie die vier Friedensnobel- preisträger Aung San Suu Kyi, Shirin Ebadi, Muhammad Yunus und Michail Gorbatschow, die Hochkommissarin der Verein- ten Nationen für Menschen- rechte, Navanethem Pillay, der Filmregisseur Roland Emmerich, der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der Popstar und Friedensaktivist Juanes, sowie renommierte internationale und andere mehr.
Das Gewinnerlogo
Das Gewinnerlogo wird Ende September in New York vorgestellt. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 5000 Euro, der Zweit- und Drittplatzierte jeweils 3000 beziehungweise 1000 Euro.